Publikationen & Tools

Unser Wunsch ist es, viele an unseren Entwicklungsarbeiten, die auf den Forschungsergebnissen des Instituts für Systemische Ausbildung, Fortbildung und Forschung (SySt) in München aufbauen, teilhaben zu lassen. Daher entwickeln wir für unsere Beratungsschwerpunkte und die eingesetzten Verfahren immer wieder neue Publikationen, Materialien & Tools, die Sie in Ihrer Arbeit unterstützen können. Nachfolgend finden Sie ausgewählte Tools jeweils den Beratungsschwerpunkten zugeordnet. Alle finden Sie hier. Darüber hinaus können Sie als registrierter Kunde weitere Materialien als PDF-Files laden.

Strategie- und Organisationsentwicklung (inkl. Neugründung und Nachfolge)

Jede Organisation verändert sich ständig. Wie kann dies systematisch geschehen?  Wie können dabei die dem Unternehmen zugänglichen Möglichkeiten und Potenziale am besten aktualisiert werden? Wie können weitere geschaffen werden? Wie gelingen agile Prozesse, die auf eine klare Zieldefinition verzichten können und stattdessen eher die Möglichkeiten, die sich im Fluss der Entwicklung ergeben, aufgreifen? Wie gelingt bei einer Neugründung oder einer diskontinuierlichen Veränderung ein Start, der auf einem festen Fundament ruht? Wie gelingt es bei einem Generationenwechsel – gerade in Familienunternehmen – die verschiedenen Interessen von Familie und Unternehmen, von Bisherigen und Neuem auszubalancieren?

Und: Wie kann man Konzeptarbeit und Umsetzungsarbeit so versahen, dass zeitnah sichtbare Wirkungen entstehen?

Die Schemata und Prinzipien, die in diesen Prozessen vorrangig eingesetzt werden, sind das 9/12 Felder-Schema, das GPA-Schema und – aufbauend auf den Lernebenen nach Bateson – der SySt®-Lernakkord.

Unterlagen, die in diesem Kontext zu spezifischen Fragen vielleicht nützlich sein können:

Oft spielen in diesem Zusammenhang auch Controlling- und damit verbunden Kennzahlenfragen eine zentrale Rolle: Wie bilden wir die Wirklichkeit und erwünschte Zustände angemessen und klug ab? Wie kann man dafür eine Balanced Scorecard® nutzen? Hier verfügt Ferrari Beratung über eine ausgewiesene Expertise.

Restrukturierung und Fusionsprozesse

Bei einem Wechsel des Eigentümers, beim Verkauf des Unternehmens oder bei Fusionen entsteht oft eine hoch emotionale Situation. Durchgreifende Restrukturierungsmaßnahmen werden befürchtet und stehen oft auch an. Wie wird mit dem, was sich bewährt, umgegangen? Wird es wirklich ein BESSER geben? Oft sagen Erfahrungen etwas anderes. Meist wird vor einem Wechsel nicht offen informiert,  die Führung hüllt sich in Geheimnisse, das Gefühl der Unsicherheit wird größer. Diese Verunsicherung führt leicht zu einer Abschottung gegenüber dem Neuen. Chancen werden nicht gesehen oder können nicht genutzt werden.

Wie kann man die Energie des Neuanfangs nutzen und gleichzeitig die Risiken minimieren? Wie geht man mit dem Kulturwechsel um, wenn Gründer oder langjährige Führungskräfte das Unternehmen verlassen?

Führungskraft entwickeln

Die Aufgabe der Führung richtet sich darauf, die Stärke, Resilienz und Kohärenz des Ganzen zu entwickeln, sei es des ganzen Teams, der Abteilung, des Projekts oder des Unternehmens. Dies kann nur gelingen, wenn die Interessen des Ganzen und des einzelnen Menschen ausbalanciert werden und (notwendigerweise) immer wieder auftauchende Spannungen und Konflikte vernünftig und frühzeitig gelöst werden.

Jede Führungskraft hat dabei ihren eigenen Stil und ihre eigene, einzigartige Art und Weise, wie sie diese Aufgabe angeht. Dies respektieren und fördern wir in unserer Arbeit. Kein Mensch leistet herausragende Arbeit als Kopie eines (noch so guten) Prototyps. Dennoch hilft  einem Unternehmen ein gemeinsames Führungsverständnis. Und dies liegt in einer controllingfähigen Beschreibung der Führungsaufgabe, die sich aus den Systemprinzipien nach SySt® für robuste Systeme ergibt, und die als Aufgabe von allen akzeptiert und gelebt wird.

Im Einzelnen findet Sie die Führungsaufgabe in folgenden Materialien:

Die Systemprinzipien finden Sie mit vielen praktischen Anwendungsbeispielen in

Teamentwicklung

Jedes Team bildet sich rund um eine Aufgabe; sei es die Erbringung einer Dienstleistung, die Arbeit an einem Schritt in einem Kernprozess oder die Projektaufgabe. Und in jedem Team gilt es, die verschiedenen fachlichen Kompetenzen, die unterschiedlichen Herangehensweisen der Teammitglieder und die persönlichen Begegnungen gut, d.h. übersummativ zu verbinden. Auch hier gilt wieder: Vielfalt ist produktiver als Einfalt!

Die Entwicklung eines kohärenten, starken, robusten Teams gelingt besser, wenn man die Systemprinzipien nach SySt® beachtet. Sie helfen vielfältig:

  • Wie werden neue Teammitglieder gut aufgenommen und wie Abschiede gestaltet?
  • Wie lassen sich Bewährtes und Neues verbinden?
  • Wie kann man Selbstorganisation fördern?
  • Wie gelingt eine gute Aufgabenverteilung?
  • Wie kann Leistung so honoriert werden, dass nicht Neid wächst?
  • Wie lässt sich die Energie aus Konflikten lösen?

Die Systemprinzipien und aus diesen Prinzipien abgeleitete Tools mit prototypischen Workshopabläufen finden Sie hier:

Für alle Themen rund um Teamwerte und Teamkompetenzen nutzen Sie am besten:

Bei Spannungen bietet  sich an, mit folgenden Materialien zu arbeiten:

Konflikte lösen

Konflikte bezeichnen sehr vieles. Viele Menschen sprechen von Konflikten – inneren oder äußeren -, wenn irgendetwas schwer und spannungsgeladen für sie ist. Manchmal freuen sich auch über Konflikte, weil endlich etwas weitergeht. Wie lassen sich nun systematisch Lösungs- und Interventionsideen ableiten, wenn sich – wie in Konflikten oft der Fall – eine bunte Gemengelage zeigt? Mit SySt® gelingt eine Systematisierung, die auf einer beschreibenden Darstellung beruht und auf inhaltlich bewertende Erklärungen oder Diagnosen verzichten kann. Getreu der lösungsfokussierten Arbeitsweise:  ‚Wir können Lösungen finden ohne inhaltliche Problemanalyse‚ arbeiten wir mit Schemata und Tools, die dies ermöglichen und so schneller zum Ziel führen. Ein weiterer Vorteil dieser Arbeitsweise liegt darin, dass man es den Beteiligten ersparen kann, nochmals tief in die Belastung einzusteigen.

Die Grundlagen dieses Ansatz sind beschrieben in:

Tools, eine CD mit umfangreichen Materialien und eine Konfliktmatrix als Ausgangspunkt für Interventionen finden Sie in der:

Die Arbeit nutzt viele verschiedene Schemata und Prinzipien, insbesondere das SySt®-Tetralemma, für das Finden von kreativen Lösungen:

Eine Hinführen zu diesen Ideen finden Sie auch in

Video (Youtube): Grenzen überschreiten (Ausschnitt)

DVD: Grenzen öffnen

Bei sehr emotionalen und werteorientierten Spannungen arbeiten wir auch mit dem GPA-Schema und dem SySt- Wertequadrat:

Wertearbeit und Unternehmenskultur

In all unseren Handlungen, in unseren Kommunikationsbeiträgen, in unserem Verhalten zeigen sich Werte – oder besser gesagt: damit verwirklichen wir Werte, wir bringen sie zur Geltung, ohne dass über den Wert selbst gesprochen wird. In diesem Sinne bietet jede Situation Wertemöglichkeiten und es ist an uns zu entscheiden, welche Werte wir verwirklichen (wollen).

Werte sind keine Gegenstände – sie zeigen sich in dem Verhalten und für jeden vielleicht auch unterschiedlich. Versuchen Sie mal, Werte konkret und handlungsorientiert zu definieren. Gar nicht so leicht. In der heutigen Situation gelingt es vielleicht – auch gemeinsam in einem Unternehmen. Morgen braucht es jedoch vielleicht eine andere Ausprägung. Mit anderen Worten: Werte definieren macht sie oft unbeweglich und starr, sie fliessen nicht mit im Fluss des Lebens und verweisen immer wieder auf den Kontext, die Situation, indem sie gebildet wurden.

Hinzukommt, dass wir Werte nur in der Spannung haben. Jeden Wert, den wir übertreiben, verliert an Wert. Vertrauen übertrieben wird zu blindem Vertrauen und übertriebene Verantwortung kann leicht als übergriffige Einmischung erlebt werden. Wie sich nützliche Spannungen in ihren Unternehmenswerten abbilden lassen, so dass sie auch als Motor für Entwicklungen genutzt werden können, wie es Ihnen gelingt, sie gemeinsam zu klären, wie sich gewollte Unternehmenswerte zeigen (sollen oder können), dies ist einer der Schwerpunkte unserer Arbeit.

Die wichtigsten Schemata hierfür bilden das GPA-Schema und das SySt-Wertequadrat.

Personalarbeit mit SySt

Die Umsetzung der SySt®-Schemata in die Praxis der Personalgewinnung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung von Unternehmen bedeutet einen grundlegenden „Shift“ bei Qualität, Effektivität und Effizienz für den damit beauftragten Unternehmensbereich. Personaler und Führungskräfte agieren mit ihnen immer mehr aus einer Haltung des Gastgebers, der die gewünschten und benötigten Qualitäten einlädt und willkommen heißt, denn aus einer Haltung des kritisch-distanzierten Beobachters, der versucht, scheinbar objektive Eigenschaften zu diagnostizieren.
So geht es mehr um Empowerment, denn um Assessment, um die Ergänzung von Face-to-Face-Führung durch kontextorientierte Führung, um Ressourcenorientierung und Immer-weiter-Lernen, denn um Festschreibung von Menschen mittels Persönlichkeitsprofilen.

Die Tools , die wir hier einsetzen, befinden sich in der Pilotphase. Mehr hierzu an dieser Stelle daher erst in 2018.

Ein Anlass, sich intensiver mit diesem Thema auseinander zusetzen, waren neben der Frage, von welchem Menschenbild wir in der Personalarbeit ausgehen auch die Themen rund um die demographische Entwicklung. Mehr hierzu in:

Sprache, Kommunikation – lösungsfokussiert

Sprache ist nicht einfach ein Werkzeug neben vielen anderen, sondern etwas, in dem wir leben, etwas, das unsere Lebensform  bestimmt – dies sagen uns Philosophen wie Martin Buber, Ludwig Wittgenstein, Alfred Korzybski oder Walter Benjamin. Daher ist es verständlich, dass die lösungsfokussierte Arbeit wesentlich auf einer ‚richtigen‘ Wahl der Sprache beruht. Und richtig bedeutet hier, eine, in der es uns schneller gelingt, die Lösung zu finden, eine, die uns kreativer denken lässt und uns nicht in eine Problemtrance schickt.

Und eine Sprache, die Gegebenheiten differenziert genug abbildet. Ein Beispiel: Jeder kennt den Satz: ‚Ich habe keine Zeit‘. Wir sagen ihn, obwohl er falsch ist. Schließlich hat jeder von uns an jedem Tag 24 Stunden Zeit. Was wir sagen möchten ist wohl eher: ‚Dafür möchte ich mir jetzt keine Zeit nehmen. Stattdessen mache ich lieber…‘.

Ein wesentliches Thema in diesem Zusammenhang ist: Wie können wir gute und für eine spezifische Situation passende Fragen formulieren?

Unsere bisherigen Tools und Materialien hierzu sind:

Coaching – lösungsfokussiert

Beim Coaching steht der Mensch im Mittelpunkt: mit seinen unterschiedlichen Facetten und den verschiedenen Anforderungen, die an ihn herangetragen werden. Jeder übernimmt mehrere Rollen in seinem Leben und innerhalb des Unternehmens. Diese sind manchmal schwer voneinander zu trennen. Je nach Kontext (z.B. Karriere, Wechsel des Arbeitsortes, massive Restrukturierung, neue Partnerschaft) geraten einzelne Aspekte stärker ins Blickfeld, andere treten in den Hintergrund. Wir begleiten sie dabei, diese verschiedenen Perspektiven eigenverantwortlich zu koordinieren und immer wieder stimmig zusammenzufügen:  Wie lernt man, im eigenen Leben selbst die Regie zu führen, das eigene Drehbuch zu schreiben, die Fäden in der Hand zu behalten?

Mit unseren Coaching-Spezialisten erkunden und erweitern Sie Ihre Fähigkeiten und lernen, immer wieder den Zugang zu ihren Ressourcen zu gewinnen.  Lösungsfokussiertes Coaching hilft, verborgene und verschüttete Optionen und Entwicklungspotentiale offen zu legen.